DER TOD UND WIR

Ein Projekt der TUFA Trier und des Hospiz Trier

„Death is a very dull, dreary affair, and my advice to you is to have nothing whatsoever to do with it.” / „Der Tod ist eine trübselige Angelegenheit, und ich rate Ihnen, sich auf keinen Fall darauf einzulassen.”

– William Somerset Maugham

Sterben, Tod und Trauer in Kultur und Gesellschaft

Ist der Tod wirklich eine trübselige Angelegenheit, auf die man sich keinesfalls einlassen sollte, so wie William Somerset Maugham es sieht? Nein, im Gegenteil. Sterben, Tod und Trauer verdienen als unumgängliche Bestandteile des Le­bens gerade besondere Aufmerk­samkeit. So sind Sterben, Tod und Trauer vor allem aufgrund ihrer individuellen und gesellschaftlichen, aber auch allgemein kulturellen Bedeutung ein Thema, dem sich das Hospiz Trier und die TUFA mit einer Veranstaltungsreihe gemeinsam widmen möchten. Ziel ist es, einer umfassenden gesell­schaftlichen, kulturellen und künstlerischen Aus­einandersetzung mit dem Themenkomplex einen Raum zu geben.

In Kooperation mit der Stadt Trier soll es bei dem über mehrere Jahre angelegten Projekt kulturelle Angebote verschiedener Genres geben, die sich künstlerisch mit der Thematik beschäftigen, von der Ausstellung über Theater und Poetry Slams. Ergänzend dazu wird es auch fachliche Vorträge und Diskussionsrunden geben, die den Diskurs weiter anregen sollen.

PODIUMSDISKUSSION: Hat die Corona-Pandemie unseren Blick auf Sterben, Tod und Trauer verändert?

Auftaktveranstaltung am 27.10.2020, 20 Uhr

Wichtige Information: Angesichts des Infektionsgeschehens und der stark ansteigenden Fall- und Inzidenzzahl in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg haben sich TUFA und das Hospiz Trier dazu entschieden, den Diskussionsabend zu ethischen, medizinischen und juristischen Fragen, die durch Corona in den Vordergrund rückten im Rahmen der Veranstaltungsreihe DER TOD UND WIR zu verschieben.

Die Organisatoren bedauern diese Entscheidung sehr und berücksichtigen dabei auch, dass Abstands- und Hygieneregeln in der TUFA eingehalten werden können. Allerdings befindet sich das Hospiz Trier als Kooperationspartner in einem besonderen Kontext und ehrenamtliche Einsätze müssen zum Schutz der Betroffenen erheblich reduziert werden.

Unter diesen Gesichtspunkten wird die Veranstaltung verschoben und nachgeholt, sobald es die Situation wieder zulässt.

 

Ein Diskussionsabend zu ethischen, medizinischen und juristischen Fragen, die durch Corona in den Vordergrund rückten (in den Blick kamen),  moderiert durch Thomas Rath, Künstler und Journalist, im Rahmen der Veranstaltungsreihe DER TOD UND WIR von TUFA und Hospiz Trier im Auftrag der Stadt Trier

Sterben, Tod und Trauer verdienen als unumgängliche Bestandteile des Lebens  besondere Aufmerksamkeit.  Vor allem aufgrund ihrer individuellen und gesellschaftlichen, aber auch allgemein kulturellen Bedeutung sind Sterben, Tod und Trauer ein Thema, dem sich der Hospizverein Trier und die TUFA deshalb gemeinsam widmen. Die Diskussionsveranstaltung ist ein erster Auftakt für eine Programmreihe, die sich diesem Themenkomplex multiperspektivisch und in unterschiedlichen Formaten nähern möchte.

Die Diskutanten gehen der Frage nach, ob und wenn ja, wie sich der Blick auf Sterben, Tod und Trauer durch die Erfahrung der Corona-Pandemie verändert hat. Haben das Infektionsgeschehen, die Diskussionen um die Triage und die Anzahl der Intensivbetten, das einsame Sterben und Beerdigen und das Warten auf einen Impfstoff den gesellschaftlichen Diskurs und den individuellen Blick beeinflusst? Erörtert wird, wie Sterben, Tod und Trauer in dieser Zeit erlebt wurden und welche gesellschaftlichen, ethischen und ökonomischen Diskussionen dieses Thema 2020 geprägt haben.

PodiumsteilnehmerInnen:

Prof. Dr. Kristina Engelhard, Philosophin an der Uni Trier
Prof. Dr. Martin Spaetgens, auf Fragen des Medizinrechts spezialisierter Rechtanwalt in Trier
Priv.-Doz. Dr. Tim Piepho, Leiter der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Brüderkrankenhaus und einer der Leiter der « Corona-Klinik » in Trier

Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Wolfram Leibe

Veranstalter: Tuchfabrik Trier e. V. und Hospiz Verein Trier e.V. | Eintritt frei
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter info@tufa-trier.de / 0651 718 2412

Anmeldung unter: info@tufa-trier.de

La Mode et la Mort
Tod, Sterben und Trauer in Kultur und Gesellschaft

Donnerstag | 07.01.2021 || 18:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellung 1. OG | Veranstalter: TUFA e.V.| Eintritt frei
Ausstellungsdauer: 08.01. bis 28.01.2021

Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Tod, Sterben und Trauer in Kultur und Gesellschaft“ des Hospiz Vereins Trier und der TUFA, setzte sich, unter der Betreuung von Dipl. Des. Elvira Kempf, das erste Semester der Hochschule Trier im Studiengang Modedesign mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer auseinander.

Typische Symbole und Zitate wurden in die Outfits subtil eingearbeitet. Neben der gestalterischen Aufgabe und der experimentellen Auseinandersetzung mit Origami- und Faltentechniken ging es bei diesem Projekt um die Entwicklung eines individuellen modischen Ausdrucks. Dies spiegeln die Outfits wieder.

Berücksichtigt wurde die Historie, dass sich Frauen Jahrhundertelang nach dem Tod eines Angehörigen in schwarze Kleidung hüllten. Vom unförmigen Trauer-Umhang entwickelte sich die Trauerkleidung hin zu immer raffinierteren Gewändern.

Weil im christlichen Abendland die Farbe schwarz mit dem Tod verbunden wurde, kleidete man sich in diese lichtlose Farbe. Für die Trauerzeit begrub man sich im wahrsten Sinne des Wortes unter den Gewändern. Geblieben ist, dass man zur Beerdigung schwarz trägt.

COPYRIGHT FOTO: Saskia Schäfer (Fotografiestudentin an der University of Applied Sciences Europe UE in Berlin)

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