APPELL AN DIE MENSCHLICHKEIT

IMPRESSIONEN ZWISCHEN UNTERGANG UND HOFFNUNG
17. Juni – 09. Juli 2022

mit Fotografien von Alea Horst

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EIN AUSSTELLUNGSPROJEKT DER TUFA TRIER UND
MENSCHMITMENSCH e.V.

Das Projekt findet im Rahmen des Kulturprogramms zur
Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ statt
und wird durch die Kulturstiftung der Sparkasse Trier, die Stiftung
Rheinland-Pfalz für Kultur, die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung und die Stadt Trier.

menschMITmensch e.V.

DAS RAHMENPROGRAMM

Samstag | 18.06.2022 | 14:00 – 17 Uhr | TUFA Innenhof
TAG DES DIALOGS
Jeder kann helfen!

Die TUFA und menschMITmensch e.V. laden anlässlich des Projektes ‚Appell an die Menschlichkeit – Impressionen
zwischen Untergang und Hoffnung‘ am 18. Juni 2022 zum „Tag des Dialogs“ im TUFA Innenhof. Wir möchten zu den Themen soziale Ungleichheit, Armut, Klimawandel, Flucht und Vertreibung, Kinderarbeit und Krieg sensibilisieren und Ihnen Instrumente an die Hand geben, wie Sie sich individuell engagieren können.

Organisationen und Vereine, die sich in diesen Bereichen engagieren, werden sich und ihre Arbeit an diesem Tag mit
Impulsvorträgen und Infoständen präsentieren, in entspannter Atmosphäre auf der TUFA-Terrasse kann man ins Gespräch kommen und sich austauschen.

Wichtig für Organisationen: Wer Interesse hat, sich und seine Arbeit an diesem Tag zu präsentieren (Flyer, Infomaterial oder Impulsvortrag) kann sich bis 01.06.2022 unter info@tufa-trier.de anmelden!

 

Samstag | 18.06.2022 || 18:00 – 21  Uhr | TUFA Innenhof
Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe
Eintritt frei, Spende erwünscht!

Im Anschluss an den ‚Tag des Dialogs‘ findet ein Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe statt. Der Eintritt ist frei, alle freiwilligen Spenden gehen an die gemeinnützige Organisation Alea e.V. , die sich für Hilfsprojekte, Bildung und Zukunftsbau in Krisengebieten und für geflüchtete Menschen einsetzt.

DAS LINE-UP

BEHIND A CLOUD
PETRA UND WINFRIED BUNGERT
DORLE UND FLORIAN SCHAUSBREITNER
STEFF BECKER UND FLORIAN RUPP

KINDERBUCHLESUNG

19. Juni | 16:00 Uhr | TUFA Ausstellung 1. OG
Manchmal male ich ein Haus für uns

Kinderbuchlesung ab 8 Jahren

Ein Haus, ein Badezimmer mit Dusche – von solchen Dingen kann die 10-jährige Tajala aus Afghanistan nur träumen oder malen. Denn sie musste fliehen und ist im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos gestrandet. Die Fotografin und Nothelferin Alea Horst hat dort mit ihr und anderen Kindern gesprochen, hat sie nach ihrem Alltag im Lager gefragt, nach ihren Erlebnissen, Ängsten und Träumen, auch nach ihrem Lieblingswitz. Entstanden ist eine herzergreifende Sammlung aus Porträts, Momentaufnahmen und dramatischen, aber auch hoffnungsvollen Berichten.

Leseprobe und weitere Informationen:
https://www.klett-kinderbuch.de/buecher/details/manchmal-male-ich-ein-haus-fuer-uns.html

Eintritt frei, freiwillige Spende möglich
Anmeldung und Info unter
info@tufa-trier.de / 0651 718 2412

20. Juni | 11:00 Uhr | TUFA Großer Saal
KINDERBUCHLESUNG FÜR SCHULEN

Eintritt frei, Anmeldung und Info: info@tufa-trier.de | 0651 718 2412

Im Anschluss an die Lesung kann die Ausstellung gemeinsam mit der Künstlerin besucht werden.

VORTRÄGE

24. Juni | 18:00 Uhr | Galerie Netzwerk | Eintritt frei
VORTRAG PROF. ROLF LINN + HERMANN LEX
Einführung in die Gemeinwohlökonomie

Rolf Linn studierte bis 1976 Mathematik und Informatik an der TH Darmstadt und promovierte dort zum Dr.rer.nat. mit einer Arbeit zur Allgemeinen Algebra., von 1991-2014 war er Professor für Angewandte Informatik an der Hochschule Trier. Ab 2018 engagiert er sich in der Regionalgruppe Trier der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung und setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenrechte ein.

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes ‚Appell an die Menschlichkeit‘ bietet er einen Vortrag in der Galerie
Netzwerk mit anschließendem Q&A an.

Anmeldung und Info unter info@tufa-trier.de / 0651 718 2412

01. Juli | 18:00 Uhr | Galerie Netzwerk | Eintritt frei
VORTRAG SARA NABIL
über Kunst und verfolgte Künstlerinnen

Die in Kabul geborene Sara Nabil ist Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin,
insbesondere für Frauen, lebt und studiert derzeit in Deutschland. Sara begann ihre sozialen Aktivitäten im Alter von
14 Jahren in Afghanistan und initiierte verschiedene Kunst- und Gesellschaftsprogramme mit den Schwerpunkten Frauenrechte, Demokratie und Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Sara war Mitbegründerin der Shamama Gallery – der ersten von Frauen geführte Kunstgalerie in Afghanistan. Sara hat an mehr als 50 Kunstausstellungen in und außerhalb Afghanistans teilgenommen.

Anmeldung und Info unter info@tufa-trier.de / 0651 718 2412

FILM

28. Juni| 20:00 Uhr | Broadway Filmtheater
THE GAME
Spiel zwischen Leben und Tod

Im März 2020 gründen der Club-Betreiber Bernd Karmann und die Regisseurin Manuela Federl den Verein Lautlos e. V., um einen Hilfstransport nach Bosnien zur Hilfsorganisation SOS Bihac zu bringen. Die bayerische NGO kümmert sich an der bosnisch-kroatischen Grenze um die dort gestrandeten Flüchtlinge.

Ein kleines Filmteam begleitet den Hilfstransport, um den Spendern zu zeigen, dass ihre Kleidung vor Ort ankommt.
Erst nach einigen Tagen in Bosnien erfassen die beiden das Ausmaß der Katastrophe: sie sehen Kinder, die mit ihren Eltern in heruntergekommenen Ruinen hausen. Menschen, die nichts zu essen und nichts zu trinken haben.
Menschen ohne Unterkunft. Ohne Perspektive. Ohne Hoffnung. Schnell ist klar, dass das kein Film über einen Hilfstransport wird, sondern dass dieses menschliche Desaster gezeigt werden muss. Der Verein verbreitet die Bilder und schnell finden sich viele Kollegen von Manuela aus der Filmbranche, die sie bei ihrem Dokumentarfilm unterstützen. Im Zuge mehrerer Reisen nach Bosnien und ausführlicher Recherche vor Ort versucht das Team die Lage zu dokumentieren und zu verstehen. Sie begleiten Flüchtlinge auf ihrem Weg über die Grenze, den sie Game nennen. Sie sprechen mit Schmugglern, Einheimischen, Migrationsgegnern und begleiten Flüchtlingshelfer bei ihrer Arbeit.

Schnell stellen sie fest: bei den Geflüchteten dreht sich alles um THE GAME, dem Versuch illegal die EU-Grenze zu
überqueren. Dabei werden die Migranten oft von gewalttätigen Milizen zurückgestoßen. Es wird ihnen alles genommen, was sie besitzen. Sie werden geschlagen, misshandelt und beschimpft. Und probieren es trotzdem immer wieder.

Tickets & Info unter broadway-trier.de

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