OPENING 22

Internationales Festival für aktuelle Klangkunst
10. – 13. Februar 2022

OPENING 22 für Kinder

Internationales Festival für aktuelle Klangkunst
22. – 23. Mai 2022

OPEN EXPO

Klangkunstausstellung 1. und 2. OG TUFA
11. Februar bis 13. März 2022

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Tufa_Veranstaltungen_2022_02_10_21 Uhr - Forever & Sunsmell
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Weil die Musik des 20. und 21. Jh. sich immer auch auf ihre Wurzeln beruft und ihre Berechtigung daher ableitet, setzt das internationale Festival für aktuelle Klangkunst Opening in Trier sich zum Ziel Brücken zu schlagen zwischen alter und neuer, streng komponierter und frei improvisierter Musik, zwischen östlicher und westlicher Musik, zwischen Kontemplation und Experiment.

Schirmherr: Prof. Dr. Jürgen Hardeck
Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz

Künstlerische Leitung: Bernd Bleffert und Thomas Rath

Eine Veranstaltung der Stadt Trier in Kooperation mit dem TUFA Trier e.V. und der Gesellschaft für Aktuelle Klangkunst Trier e.V.

OPENING FÜR KINDER – 22. – 23. Mai 22

Sonntag | 22.05.2022 | 16:00 Uhr + Montag  23. Mai | TUFA
OPENING 22 für Schüler
FALSCHE VÖGEL – CAGE FÜR KINDER

Ein Hin-Hör-Konzert mit neuen Klängen für Kinder von 5 bis 9 Jahren

Peter Dietrich / Bauchredner
Ji-Youn Song / präpariertes Klavier
Christine Weghoff / toy piano

Neben der Musikerin Christine Weghoff entführt die bekannte Kasseler Pianistin Ji-Youn Song die Kinder in neue Hörwelten. Sie präpariert den Flügel mit allerlei Schrauben, Radiergummis und Dämpfern für John Cage´s Sonatas und Interludes, kurze Sequenzen, die bestimmten Gefühlen zugeordnet sind. Heiter, heroisch, besorgt, zornig sind einige der Stimmungen, die die jungen Zuhörer in der Musik wieder finden. Ein toy piano, ein winziges „Kinderklavier“, dessen Tasten

Metallstäbe anschlagen, versetzt die Zuhörer mit seinem ungewöhnlichen Glockenklang in Entzücken.

Die beiden Musikerinnen führen mit den Kindern gemeinsam eine eigene Komposition mit allerlei Alltagsklängen auf, die auch in Cage´s Werken wieder zu finden sind, z.B. Papier, Spielzeug oder

Plastiktüten. Die Falschen Vögel des Bauchredners Peter Dietrich proben mit den Kindern den Unterschied zwischen Lärm und Stille, zwischen Klang und Krach. Sie stellen Hörrätsel, philosophieren über Pausen in der Musik und schmieden Pläne für eine saubere Hör-Umwelt…….

Für die Schülerworkshops ist eine Anmeldung im TUFA-Büro unter 0651-7182412 oder per E-Mail an info@tufa-trier.de erforderlich.

 

Sonntag | 22.05.2022 || 18:00 Uhr | TUFA 2. OG
ELEXEN
Konzert für Erwachsene

eine Musik in der Installation kaíi-ií von Germaine Sijstermans

Germaine Sijstermans / Bassklarinette

Marcus Kaiser / Violoncello

Theo van der Poel / Akkordeon

Charakteristisch für Germaine Sijstermans‘ musikalische Werke und gleichzeitig Voraussetzung für eine Realisierung ist, dass die ausführenden Musiker mit aufmerksamer Sensibilität vorgehen, indem sie „Raum“ lassen für die Umgebung wie auch für die beteiligten Musiker, die je ihren Teil zum Ganzen beitragen. Ein Bewusstsein für den Moment und gleichzeitiges Reflektieren im musikalischen Prozess ist unabdingbar.

DONNERSTAG 10. FEBRUAR

10. Februar | 18:30 Uhr | TUFA Großer Saal
KATHARSIS – CAGES „INDISCHE“ SONATEN

John Cage Sonatas & Interludes

Ji-Youn Song / Klavier
Joey Arand / Video

John Cages Klavierzyklus „Sonatas and Interludes“ gehört zu den bedeutendsten Werken des 20. Jahrhunderts und wird in diesem Jahr genau 70 Jahre alt. In einer Konzertperformance am 27. Oktober 2018 haben die beiden Kasseler Künstlerinnen Ji-Youn Song (Klavier) und Joey Arand (Film) erstmals die von Cage selbst benannten indischen Wurzeln dieses Meilensteins der neueren Klavierliteratur offengelegt und mittels einer simultanen
Videoprojektion das ganze Ausmaß des darin liegenden interkulturellen Verschmelzungsprozesses vor Augen geführt.

10. Februar | 21:00 Uhr | TUFA Großer Saal
FOREVER AND SUNSMELL

Einat Aronstein / Sopran
Oded Geizhals / Schlagwerk

Das Konzert FOREVER AND SUNSMELL, nach dem Titel eines Werkes von John Cage, verspricht ein feinsinniges Hörerlebnis mit den aus Israel stammenden Musikern Einat Aronstein und Oded Geizhals

Mit Werken von: Georges Aperghis, Amir Tiroshi, Eliav Kohl, Oded Geizhals und Bernd Bleffert

FREITAG 11. FEBRUAR

11. Februar | 17:00 Uhr | TUFA 2. OG | Eintritt frei
OPEN-EXPO

Festival-Eröffnung in der Ausstellung durch den Schirmherren Prof. Dr. Jürgen Hardeck und den Kulturdezernenten der Stadt Trier Markus Nöhl

11. Februar | 18:30 Uhr | Viehmarktthermen
ALEPH GITARRENQUARTETT

Neue und alte Gitarrenmusik
Werke von Mauricio Sotelo, Manuel Hidalgo, Georg Friedrich Haas, Núria Giménez, Comas Tierra, Adriano Banchieri
Andrés Hernández Alba Tillmann Reinbeck, Wolfgang Sehringer, Christian Wernicke

Die vier Musiker des Aleph Gitarrenquartetts setzen sich mit Begeisterung für die Musik unserer Zeit ein. In intensiver Zusammenarbeit mit Komponisten, Toningenieuren und Akustikern arbeiten sie seit der Gründung des Quartetts 1994 daran, die musikalische Sprache und die Spieltechniken des 20. und 21.  Jahrhunderts voranzubringen.

Freitag | 11. Februar | 20:30 Uhr | Viehmarktthermen
OST UND WEST

Naoko Kikuchi / Koto
Marc Boukouya / Posaune

Kaum ein stärkerer Gegensatz ist denkbar: Die Klänge der Koto, eine traditionelle japanische Langzither, gespielt von Naoko Kikuchi, begegnen den Posaunenklängen des in der freien Improvisation und im Jazz beheimateten Marc Boukouya.

SAMSTAG 12. FEBRUAR

12. Februar | 17:00 Uhr | TUFA 1. OG | Eintritt frei
VOM HIMMEL LÄCHELT
Christine Fausten Hölderlin-Kompositionen – J. M. Hauer

Zur Eröffnung ihrer Installation Dormitorium, in der uns auch die fantastischen Mischwesen der deutsch-schweizerischen Künstlerin Christine Fausten begegnen, singt und spielt sie auf dem Akkordeon von Josef Matthias Hauer vertonte Hölderlin Gedichte.

12. Februar | 19:30 Uhr | TUFA Großer Saal
DAS SCHWEIGEN DER DAFNE

für eine Tänzerin, einen Schauspieler, Kammerensemble mit Musik von Christina C. Messner nach einem Text von
Georg Beck

Nachklang Dafne: 20:45 Uhr | TUFA Großer Saal
Ein Stück auf dem Grenzbereich von Musik/Tanz/Theater: Musiker, die in der Szene agieren, Tänzerin und Schauspieler, die interagieren, Composer als Performer- zwei Dafne-Geschichten, die überblendet, gegengeschnitten werden: Hier die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia, die im Oktober 2017 einem politischen Mord zum Opfer fiel – dort die Dafne aus dem antiken Mythos „Apollo und Dafne“ nach Ovid Metamorphosen: ein Stück über verletzte, verlorene Menschenwürde.

Anna Magdalena Beetz / Dafne
Alexander Steindorf / Apoll
Christina C. Messner / Violine
Janko Hanushevsky / E-Bass
Dorrit Bauerecker / Akkordeon
N.N. / Schlagwerk
Matthias Ponnier / Stimme
Anna Magdalena Beetz / Inszenierung
Christina C. Messner / Komposition
Georg Beck / Libretto
Monika Frenz / Bühne
Ele Bleffert / Kostüme
Violetta von der Heydt / Management

12. Februar | 22:00 Uhr | TUFA 2. OG
ELEXEN
eine Musik in der Installation kaíi-ií von Germaine Sijstermans

Germaine Sijstermans / Bassklarinette
Marcus Kaiser / Violoncello
Theo van der Poel / Akkordeon

Charakteristisch für Germaine Sijstermans‘ musikalische Werke und gleichzeitig Voraussetzung für eine Realisierung
ist, dass die ausführenden Musiker mit aufmerksamer Sensibilität vorgehen, indem sie „Raum“ lassen für die Umgebung wie auch für die beteiligten Musiker, die je ihren Teil zum Ganzen beitragen. Ein Bewusstsein für den Moment und gleichzeitiges Reflektieren im musikalischen Prozess ist unabdingbar.

SONNTAG 13. FEBRUAR

13. Februar | 16:00 Uhr | TUFA Großer Saal
RARE EARTH

Lucas Fels / Violoncello

Lucas Fels zählt zu den aktivsten und renommiertesten Cellisten im Bereich der Gegenwartsmusik. 1985 initiierte
er die Gründung des ensemble recherche, seit 2006 ist er Mitglied im Arditti Quartet. Er spielt Werke von Dorothy
Ker, Gerhard Stäbler, Kunsu Shim u.a.

Sonntag | 13. Februar | 19:00 Uhr | Museum am Dom
WOLFGANG RIHM zum 70.

Udo Falkner / Klavier

Wolfgang Rihm zählt zweifelsfrei zu den meistgespielten zeitgenössischen Komponisten. Obwohl sein Schaffen für
Orchester wohl präsenter ist, wandte er sich auch immer wieder dem Klavier zu. Bei Telos erschien eine große Werkschau, die Rihms zwischen 1966 und 2000 komponierten Klavierstücken gewidmet ist. Der fabelhafte deutsche Pianist Udo Falkner erfüllt sie alle mit ungeheurer Intensität.

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