The Roaring Twenties - Stummfilm, Revue, Avantgarde

Veranstaltungsort

Angela Merici Gymnasium

Datum & Uhrzeit

27.09.2026

19:00 Uhr

Über die Veranstaltung

Die 20er Jahre waren ungemein spannend. So erlebte der Stummfilm in diesen Jahren eine erste Blüte und in der Musik wurden neue, fast revolutionäre Wege beschritten. Dadurch, dass die Live-Begleitung von Stummfilmen mit einem Ensembles üblich wurde, kam beides zusammen. Daran knüpft die Veranstaltung an. Gezeigt werden die Stummfilme „L’horloge magique“ („Die Wunderuhr“) und „La forêt enchantée“ („Der Zauberwald“) von Władysław Starewicz, die durch die Musik von Paul Dessau auf das Bild hin abgestimmt unterstützt werden. Der Komponisten Bernd Thewes hat Paul Dessaus Musik rekonstruiert und für Klarinette, Violine, Violoncello, Kontrabass, Akkordeon und Schlagzeug arrangiert. Ergänzt wird die Veranstaltung durch zwei Werke der damaligen Avantgarde. Zum einen durch Paul Hindemiths Kammermusik op. 24 Nr. 1 für zwölf Musiker. Das Stück mit seiner eigentümlichen Besetzung erlebte seine Uraufführung 1922 im zweiten Jahr der Donau¬eschinger Musiktage und provozierte einen Skandal, wonach Hindemith als „Bürger¬schreck“ bezeichnet wurde. Die Musik wurde vom Kritiker Heuß 1923 wie folgt beschrieben: „Es ist erreicht! Der modernen deutschen Musik ist es endlich gelungen, das heutige Leben dort zu fassen, wo es sich am frivolsten und gemeinsten austobt. […] Man steht seiner Musik gegenüber, wie sie zu denken, geschweige zu schreiben, noch nie ein deutscher Komponist von künstlerischer Haltung gewagt hat, einer Musik von einer Laszivität und Frivolität, die nur einem ganz besonders gearteten Komponisten möglich sein kann.“ Hindemiths Werk begeistert durch seine Motorik, die an Strawinsky erinnert, greift aber im letzten Satz auch auf einen Foxtrott zurück. Die Tanzmusik prägte die 20er Jahre noch mehr als die avantgardistischen Experimente. Das bewog Bohuslav Martinů, tanzmusikalische Elemente in seinem Ballett „La revue de cuisine“ (1928) aufzunehmen. Mit einer Prise Ironie versehen ließ Martinů im Ballett Topf, Deckel, Schneebesen, Scheuerlappen und Besen tanzen. In seiner „Jazzsuite“, die in dieser Veranstaltung zu hören sein wird, hat Martinů das Ballett für den Konzertsaal adaptiert. Ähnlich wie Hindemith weist auch Martinů in der Sextett-Besetzung aus Violine, Violoncello, Klarinette, Fagott, Trompete und Klavier auf die späteren freien Instrumentationen in der neuen Musik voraus. Die Märsche, der Tango und der Charleston lassen die Tanzmusik der 20er Jahre in ein kunstvoller Weise auch heute noch im Konzertsaal erfahrbar werden. Projektleitung und Idee: Achim Seyler und Kathrin Isabelle Klein - Kusel und München Gefördert wird die Veranstaltung durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, die Kulturstiftung der Sparkasse Trier und die Lottostiftung Rheinland-Pfalz Veranstalter: Gesellschaft für aktuelle Klangkunst Eintritt: 10 € für Kinder bis 12 | 15 € für SchülerInnen und StudentInnen | 25 € normal

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KGB im kleinen Saal der TuFa Trier - Ausgabe 48

Und wieder wird ein neues Kapitel aufgeschlagen, beim legendären Kleinkunstwettbewerb „Kunst gegen Bares“ im kleinen Saal der TuFa. Kunst gegen Bares ist offen für jegliche Form künstlerischen Darbietens: Zauberei, Akrobatik, Kabarett, Theater, Musik, Film, Varieté, Literatur, Pantomime, Stand Up, Clownerie, wissenschaftlicher Vortrag, Schulreferat, Chanson, Tanz, Instrumentalmusik – für den Schauspielmonolog bis zum Kabarettbrüller, für eigene Gedichten bis zur Eier-Jonglage im Kopfstand – eine typische Offene Bühne eben. Das KgB Prinzip ist ehrlich und direkt: Jedem Künstler wird ein Sparschwein zugeordnet, in das die Besucher den Betrag einwerfen, der ihnen die jeweilige Kunst wert ist. Die Auftretenden erhalten den kompletten Inhalt der Schweine und der Performer mit dem meisten Geld wird zum Kapitalistenschwein des Monats. Kunst gegen Bares - die etwas andere Art der Kleinkunstförderung. KgB im kleinen Saal der TuFa, Wechselstr. 4, 54290 Trier Dienstag, 24.03.2026 Einlass ab 19:30 Start 20 Uhr Eintritt Ticket Regional: 7,65,- / 6,55 ermässigt, Solidarkarte 5,-€ Abendkasse: 8,-/ 7,- ermässigt, Solidarkarte 5,-€ Studis Eintritt frei.

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11.09.2026 | 20:00 Uhr

TUFA Musical 2026: Dracula

Altersempfehlung: Ab 12 Jahren. Die Altersfreigabe wird empfohlen, da das Theaterstück Themen enthält, die für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet sind. Buch und Liedtexte von Don Black und Christopher Hampton Musik von Frank Wildhorn Deutsche Fassung von Herwig Thelen 2026 hebt sich bereits zum 19. Mal der Vorhang für eine eigene Musical-Produktion in der Tufa Trier! In diesem Jahr steht das Musical „DRACULA“ von Frank Wildhorn auf dem Spielplan. Die Romanvorlage von Bram Stoker wurde unzählige Male bearbeitet, verfilmt und adaptiert. Nah an der literarischen Vorlage des viktorianischen Briefromans erzählt das Musical die Liebesgeschichte rund um Mina Murray, Jonathan Harker und dem berühmtesten Untoten der Weltliteratur: Graf Dracula. Begleiten Sie Dracula auf seiner Reise von Transsylvanien nach London. Ein großes, bewegendes Musical im klassischem Stil mit kraftvollen Balladen und rockigem Sound erweckt die Geschichte zu neuem Leben. Das Leitungsteam besteht wie jedes Jahr aus Angelika Bucks (Choreografie), Katharina Scherer (Vocalcoach und Regieassistenz), Dominik Nieß (musikalische Leitung) und Stephan Vanecek (Regie und Kostüm). Freuen Sie sich ab Herbst 2026 auf dieses Stück Musicalgeschichte und verfallen Sie dem Blutrausch und der unsterblichen Liebe. Gefördert wird das TUFA-Musical durch die Kulturstiftung Trier, der Optik Glasklar GmbH, dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration, der Reh Stiftung, der Kulturstiftung der Sparkasse Trier. Großer Saal | Veranstalter: TUFA e.V. Kategorie 1: Reihe A, B, C, I: VVK: 23/25,20 € inkl. Geb. | AK 25/27 € Kategorie 2: Reihe D, E, F, G, H, J, K, L, M, N, O, P, Q, R: VVK: 20,55/23 € inkl. Geb. | AK: 23/25 € Weitere Termine: Sa., 12.09. 20.00 Uhr 2. Aufführung Fr., 18.09. 20.00 Uhr 3. Aufführung Sa., 19.09. 20.00 Uhr 4. Aufführung So., 20.09. 19.00 Uhr 5. Aufführung Do., 24.09. 20.00 Uhr 6. Aufführung Fr., 25.09. 20.00 Uhr 7. Aufführung Sa., 26.09. 20.00 Uhr 8. Aufführung Do., 01.10. 20.00 Uhr 9. Aufführung Fr., 02.10. 20.00 Uhr 10. Aufführung Sa., 03.10. 20.00 Uhr 11. Aufführung So., 04.10. 19.00 Uhr 12. Aufführung Fr., 09.10. 20.00 Uhr 13. Aufführung Sa., 10.10. 20.00 Uhr 14. Aufführung Foto: Alireza Nesaei

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Ballettsaal (1. OG)

12.09.2026 | 11:00 Uhr

Contact Improvisation- happy failure

Organic contact Improvisation-open level (11-16 Uhr) In diesem Workshop erforschen wir, wie Fluidität und Volumen im Körper die Praxis der Contact Improvisation unterstützen und bereichern können. Ausgehend von der Arbeit des Body-Mind Centering® widmen wir uns den organischen Qualitäten des Körpers und erforschen, wie sie Verbindung im Kontakt vertiefen, vereinfachen und beleben können. Welche Qualitäten bringen die Organe in die Begegnung? Wie beeinflussen ihr Volumen, ihre Elastizität und ihre Beweglichkeit unseren Kontakt und unsere Bewegungsentscheidungen? Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise in die Welt der Organe und erfahren deren Potenzial für Bewegung und Wahrnehmung. Die Organe eröffnen vielfältige Bewegungsqualitäten – von Spiralbewegungen über Stabilität und Zentrierung bis hin zu Weichheit und Anpassungsfähigkeit. Wir erforschen das Zusammenspiel von Loslassen und Kraft und entdecken, wie diese Qualitäten Leichtigkeit, Tiefe und Lebendigkeit in unsere Contact-Improvisation-Praxis bringen können. Dabei entstehen neue Möglichkeiten für Verbindung, Unterstützung und kreativen Ausdruck im Tanz. Preis: 100€/ ermäßigt 85€ halber Tag: 50€/ 42€ Anmeldung: ele.geulen@web.de 01777813737 Dozentin: www.gabrielekoch.net Gabriele Koch ist Tänzerin, Choreografin und Pädagogin mit Herz und Seele.Seit ihrer frühsten Kindheit ist Bewegung ihre Ausdrucksform. Über vielfältige Wege wie Ballett und Kunstturnen, die verschiedensten Formen des Modernen und Ausdruckstanzes fand sie zum zeitgenössischen Tanz, der Improvisation und Contact Improvisation, welche für sie die absolute Vielfalt der an Möglichkeiten, so wie Authenzität bedeuten. Gabriele hat eine Ausbildung zur Diplom – Bewegungspädagogin. Seit 2025 ist sie Somatic Movement Educator für Body-Mind Centering

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Kleiner Saal

12.09.2026 | 19:00 Uhr

Brain Drain #4

Mit vier punkrockigen Bands aus der Region namens Blank Sleeves (Trier), Panikin’ Skywalker (Trier), Face Down Stereo (Bernkastel) und Ephie Beast (Saarbrücken). Bist du auch genervt von einem Zuviel? Zuviel AFD? Zuviel Spaltung? Zuviel Bla? Zuviel Zuviel? Dann komm‘ rum, schwing‘ das Tanzbein, trink‘ einen mit und lass es raus. Für mehr Gemeinsam. Mehr Zusammen. Mehr Miteinander. Aber Vorsicht geboten, könnte Spuren von Spaß enthalten. Kleiner Saal | Veranstalter: TUFA e.V. | Eintritt: (inkl. Geb.) VVK: Normal: 10 € | Soli-Ticket: 15 € | Support-Ticket: 20 € AK: Normal: 15 € | Soli-Ticket: 20 € | Support-Ticket: 25 €

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„Die ganze kultur ist eine große, Endlose Zusammenarbeit.“

Johan August Strindberg (1849-1912)

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