auf der suche nach der verlorenen zeit
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bilder aus Kindheit und Familie 7.–28. Juni 2026 So vielfältig und individuell wie die eigene Kindheit sind auch die persönlichen Erinnerungen und Vorstellungen von Familie. Die Ausstellung „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bilder aus Kindheit und Familie“ widmet sich diesen Zusammenhängen. Sie geht anhand ausgewählter künstlerischer Werke den Versuchen nach, flüchtige und intime Momente dieser grundlegenden menschlichen Erfahrungswelt zu fassen. Dabei werden auch deren tiefgründige und mitunter abgründige Dimensionen sichtbar. Die Ausstellung ist ein kooperatives Projekt der Universität Trier. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit der Europäische Kunstakademie Trier (EKA) und der Tuchfabrik Trier (TUFA). Zu sehen ist sie vom 7. bis 28. Juni 2026 in der TUFA Trier. Das kuratorische Konzept sowie die Begleittexte wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden des Faches Kunstgeschichte der Universität Trier entwickelt. Im Zentrum stehen Erinnerung, Kindheit und Familie als zentrale individuelle und gesellschaftliche Erfahrungsräume. Die Ausstellung bringt diese in einen spannungsreichen Dialog. Druckgrafiken aus der Graphischen Sammlung der Universität Trier bilden dabei einen historischen Ausgangspunkt. Sie stammen aus der Zeit der Aufklärung, in der sich ein neues Bewusstsein für Kindheit als eigenständige Lebensphase entwickelte. Diese Werke werden mit zeitgenössischen künstlerischen Positionen in Beziehung gesetzt (Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Film). Die Exponate stammen aus privaten und institutionellen Sammlungen. Gezeigt werden Arbeiten von Rebekka Bauer, Sebastian Böhm, Christian Boltanski, Silke Brösskamp, Valie Export, Marc Frising, Waltraud Jammers, Silke Krah, Lascar und Cony Theis. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Veranstalter
Europäische Kunstakademie Trier
Ort
2. OG Ausstellungsraum
Weitere Ausstellungen
Triennale: KUNST FÜR ALLE. KUNST IN SICHT. KUNST VON HIER.
Vom 24. April bis 31. Mai 2026 findet in Trier erstmals die Rheinland-Pfalz Triennale statt. Gezeigt werden 53 künstlerische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zu Rheinland-Pfalz. Die Stadt Trier bildet mit ihren renommierten Institutionen wie der der TUFA sowie den Stätten des UNESCO-Welterbe den Rahmen für einen direkten Austausch zwischen Gegenwartskunst und historischen Orten. In diesem Kontext zeigt die Ausstellung, welche Fragen unsere Zeit prägen. Der Ausstellungsteil in der TUFA beginnt bei dem, was uns allen am nächsten ist: unserem Alltag. Es geht um Dinge, Tätigkeiten und Gewohnheiten, Alltag und Rollenbilder. Die hier gezeigten Arbeiten laden dazu ein, darüber nachzudenken, wie unser Selbstbild mit dem zusammenhängt, was wir tun, herstellen, benutzen und an andere weitergeben.


