Die Tuchfabrik Trier ist seit über 40 Jahren das Kultur- und Kommunikationszentrum für den Großraum Trier. Als lebendiger Ort der Begegnung verbindet die TUFA Menschen aller Altersgruppen und schafft Raum für kreative Entfaltung und kulturellen Austausch.
Was passiert hier eigentlich?
Die Tuchfabrik (kurz TUFA) ist das Zuhause der freien Kulturszene der Stadt. Hier betreiben wir in einer bunten Mischung Kultur in all ihrer Vielfalt: Comedy und Kabarett, Musik und Konzerte, Theater, Bildende Kunst und Fotografie oder Tanz. Selbst als öffentliches Forum für den kulturpolitischen Diskurs bietet die TUFA nicht nur Veranstaltungen für jeden Geschmack, sondern steht auch altersunabhängig für jeden Menschen offen. Ob als BesucherIn, Vereinsmitglied oder als TeilnehmerIn eines Workshops: Alle können hier gemeinsam am kulturellen Leben der Stadt teilhaben und dieses aktiv mitgestalten.

Kultur in all ihrer Vielfalt
Comedy, Kabarett, Musik, Konzerte, Theater, Bildende Kunst, Fotografie und Tanz

39 Mitgliedsvereine
Gemeinnütziger Dachverband aller künstlerischer Sparten
Wie kam es dazu?
Als im Rahmen der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier im Jahr 1984 das marode Gebäude der ehemaligen Tuchfabrik Weber als Ausstellungsort entdeckt wurde, kaufte und sanierte die Stadt das Gebäude und stellte es nach den Feierlichkeiten dem 1985 gegründeten Verein, dem Tuchfabrik Trier e.V., zur Verfügung. Das Kulturzentrum, ein typisches „Kind" der neuen Kulturpolitik der 70er Jahre, welche die Idee einer Kultur von unten „von Allen für Alle" jenseits elitärer Kulturbegriffe verfolgte, konnte sein Konzept bis heute erfolgreich weiterführen.
Organisationsstruktur und einzigartiger Spielort
Die Stadt Trier betreibt das Kulturzentrum TUFA. Sie stellt die nötigen Räume und zum Betrieb nötige Ausstattung gemäß einer Nutzungsvereinbarung dem Tuchfabrik Trier e.V., einem gemeinnützigen Dachverband mit inzwischen 39 Mitgliedsvereinen aller künstlerischer Sparten, zur Verfügung. Der Tuchfabrik Trier e.V. und seine Mitgliedsvereine gestalten einen Großteil des künstlerischen Programms, aber auch die Stadt Trier bespielt das Gebäude mit Kulturveranstaltungen. Indem der Tuchfabrik Trier e.V. das Programm und die Nachfrage der freien Gruppen aus den Reihen der Mitglieder und auch darüber hinaus koordiniert, leistet er einen wichtigen Beitrag zur Kulturarbeit und entlastet die Stadt an dieser Stelle.
Die Rechtskonstruktion zwischen den Tuchfabrik Trier e.V. und der Stadt Trier ist für die Region einzigartig und seit fast 40 Jahren ein Erfolgsmodell. Die Besonderheit der Rechtskonstruktion TUFA besteht darin, dass ein Teil des hauptamtlichen Personals von der Stadt im Einvernehmen mit dem Verein eingestellt und besoldet wird. Das städtische Personal erfüllt seinerseits städtische Aufgaben, die zum Betrieb des Hauses nötig sind und ist Teil des Amtes für Stadtkultur und Denkmalschutz. Die städtische Leitung des Hauses koordiniert den Betrieb des Kulturzentrums in Abstimmung und Einvernehmen mit dem Verein, welcher wiederum selbstständig die Organisation des Programms und sonstiger Aktivitäten, die im Haus stattfinden, übernimmt.
Die TUFA ist darüber hinaus städtische Ausbildungsstelle für Veranstaltungskaufleute und Fachkräfte für Veranstaltungstechnik. Inzwischen ist die TUFA als einzigartiger Spielort und Kleinkunstbühne in einem ehemaligen Industriegebäude überregional etabliert und bietet ein breit gefächertes Veranstaltungsangebot aller künstlerischen Genres.
Der Vorstand des Tuchfabrik Trier e.V.
Vorsitzende
Hannah Swoboda
(spontat e.V.)
Schriftführerin
Tanja Finnemann
(Katz-Theater e.V.)
Schatzmeister
Dennis Baier
(Rock-Art e.V.)
BeisitzerInnen
Anhelina Leshak
(Deutsch-Ukrainische Kulturbrücke e.V.)
Simone Leyk
(Europäische Kunstakademie e.V.)
Bernd Janßen-Thul
(Kulturwerkstatt e.V.)


