KUNSTETAGEN & AUSSTELLUNGEN

UNSERE KUNSTAUSSTELLUNGEN

In unseren Ausstellungsräumen im 1. und 2. OG können Sie regelmäßig wechselnde Ausstellungen verschiedener Aussteller und künstlerischer Genres erleben.

Ob Themenausstellungen, soziokulturelle Ausstellungsprojekte oder Jahresausstellungen unserer Mitgliedsvereine , in unseren Kunstetagen zeigt sich eine große Bandbreite des überwiegend regionalen Kunstschaffens.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

ÖFFNUNGSZEITEN

Wichtige Information: Ab dem 06.05.2021 können Sie unseren Ausstellungsbereich wieder besuchen, hierzu können Sie ganz unkompliziert Ihren gewünschten Termin über www.ticket-regional.de buchen.

Di., Mi. und Fr.: 14:00 bis 17:00 Uhr
Do.:
 17:00 bis 20:00 Uhr
Sa., So. und Feiertage: 11:00 bis 17:00 Uhr

Bitte tragen Sie beim Besuch unserer Ausstellungen Ihren Mund- und Nasenschutz.

La Mode et la Mort
Tod, Sterben und Trauer in Kultur und Gesellschaft

Donnerstag | 06.05.2021 || Eröffnungs-Walk-In 15 – 21 Uhr
Ausstellung 1. OG | Veranstalter: TUFA e.V.| Eintritt frei
Ausstellungsdauer: 06.05. – 17.06.2021
Terminbuchung über www.ticket-regional.de erforderlich

Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Tod, Sterben und Trauer in Kultur und Gesellschaft“ des Hospiz Vereins Trier und der TUFA, setzte sich, unter der Betreuung von Dipl. Des. Elvira Kempf, das erste Semester der Hochschule Trier im Studiengang Modedesign mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer auseinander.

Typische Symbole und Zitate wurden in die Outfits subtil eingearbeitet. Neben der gestalterischen Aufgabe und der experimentellen Auseinandersetzung mit Origami- und Faltentechniken ging es bei diesem Projekt um die Entwicklung eines individuellen modischen Ausdrucks. Dies spiegeln die Outfits wieder.

Berücksichtigt wurde die Historie, dass sich Frauen Jahrhundertelang nach dem Tod eines Angehörigen in schwarze Kleidung hüllten. Vom unförmigen Trauer-Umhang entwickelte sich die Trauerkleidung hin zu immer raffinierteren Gewändern.

Weil im christlichen Abendland die Farbe schwarz mit dem Tod verbunden wurde, kleidete man sich in diese lichtlose Farbe. Für die Trauerzeit begrub man sich im wahrsten Sinne des Wortes unter den Gewändern. Geblieben ist, dass man zur Beerdigung schwarz trägt.

COPYRIGHT FOTO: Saskia Schäfer (Fotografiestudentin an der University of Applied Sciences Europe UE in Berlin)

Modedesign Tod
architektur ausstellung

Erinnerungskultur in Raum und Zeit
Ausstellungsprojekt der Studierenden des Fachbereichs Architektur

Seminar Master WS 2020/21 – Leitung Prof. Dr. Matthias Sieveke und Prof. Andrea Wandel

Donnerstag | 17.06.2021 || Vernissage 18:30 Uhr Tufa Innenhof
Ausstellung 2. OG | Veranstalter: TUFA e.V.| Eintritt frei
Ausstellungsdauer: 17.06. bis 11.07.2021 | Hier können Sie Ihren Termin buchen

Bitte melden Sie sich zur Vernissage mit Ihren vollständigen Kontaktdaten unter folgender Adresse an:
jana.schroeder@trier.de 
Wir bitten um Verständnis, dass bei einer Verlegung der Veranstaltung in den Innenraum aufgrund von schlechtem Wetter eine Testpflicht besteht. Wir bitten Sie, sich bei Ihrem Besuch entsprechend vorzubereiten und ggf. einen negativen Test oder einen vollständigen Impfnachweis dabei zu haben. Eine Testung vor Ort ist nicht möglich.

Wie lässt sich Erinnerungskultur heute gestalten? Was ist angemessen, was ist zeit­gemäß? Im Rahmen eines Seminars setzten sich Masterstudierende aus der Fach­richtung Architektur der Hochschule Trier konzeptionell mit der Thematik der Erinne­rungskultur auseinander und entwickelten neue Ausdrucks- und Gestaltungsformate für eine zeitgemäße Bestattungskultur.

In der Vielfalt des Umgangs mit Tod und Sterben spiegelt sich der sozio­kulturelle Wandel einer Gesellschaft wieder, die von digitalen Medien beeinflusst und zunehmender Mobilität und Individualität geprägt ist. Das hat Auswirkung auf jedem Gebiet dieser Kultur, auf die Gebäude, angefangen bei den Kirchen, über die Leichen­hallen bis hin zu den Krematorien, auf die Friedhöfe, die unterschiedlichste Grab­formen anzubieten und unterschiedliche Beerdigungsformate zu ermöglichen haben. Kommunen müssen sich Gedanken über die Modernisierung von Friedhofsordnungen machen, müssen landschaftsgärtnerische Konzepte entwickeln, und demnächst auch klimaneutral agieren und nachhaltigen Anforderungen entsprechen.

Unter der Betreuung von Prof. Andrea Wandel und Prof. Dr. Matthias Sieveke setzten sich Architekturstudierende theoretisch und konzeptionell mit der komplexen Thema­tik auseinander. In einer theoretischen Annäherung wurden Bestattungsformen und Riten im internationalen Kontext und Bauliche Beispiele analysiert. Aufbauend auf diesen Grundlagen konnten die Studierenden mit eigenen Ideen neue Ausdrucks- und Gestaltungsformate suchen, die den zeitgemäßen Ansprüchen an eine würdige Bestat­tungskultur gerecht werden. Entstanden sind visionäre Objekt- und Raumkonzepte, die im Rahmen des Projektes „Der Tod und Wir“ im 2. OG der TUFA Trier präsentiert werden.

Foto: Frank Burelbach, Titel „Bongard“

Stefanie Manhillen – #neue_matrix?

Freitag | 21.05.2021 || 20:00 Uhr ||| Vernissage
Ausstellungsraum 2. OG | Veranstalter: Tufa Trier e.V.
Ausstellungsdauer: 21.05. – 13.06.2021 | Eintritt 2 €
Terminbuchung über www.ticket-regional.de erforderlich

Stefanie Manhillen zeigt in der  Ausstellung #neue_matrix? ihre bewegliche Installation (Titel: DAS LEBEN IST EIN SALAT) die aus mehreren hunderten Einzelteilen – Objekten, Bildern, Zeichnungen, Texten, am Körper tragbaren Elementen-  besteht und von den Besucher*innen immer wieder neu zusammengesetzt, umgestellt und angezogen werden kann, so dass diese ihre passive Rolle verlassen müssen und zu Akteur*innen werden.

In dieser Ausstellung #neue_matrix? in der TUFA bezieht sich die Installation auf die aktuelle, durch die Pandemie veränderte Situation, in der alte Muster nicht mehr greifen und neue noch nicht etabliert sind. Die Installation wird hier zum utopischen Erlebnisfeld. In diesem können Prozesse der Neuorientierung, der Umgestaltung, der Suche nach einer neuen Matrix  mit künstlerischen Mitteln getestet, ausprobiert und  im eigenen kreativen Tun erweitert und ergänzt werden. Über allem schwebt dabei die Frage: Wollen wir, dass alles einfach wieder so wird wie vor der Pandemie oder sind wir auf der Suche nach einer neuen Matrix – und falls ja, wie könnte diese aussehen?

Das in der Pandemie erlebbare Phänomen der Standort-Hinterfragung ist ein gemeinschaftliches, die Suche nach der neuen Matrix betrifft nicht nur den/die Einzelne/n, sondern die gesamte Gesellschaft. Deshalb soll die Installation zu einem Erlebnisfeld des Gemeinsamen gemacht werden. Die Ausstellung wird von Christina Biundo kuratiert. Sie ist Kuratorin des Kunstvereins Trier Junge Kunst e.V. sowie Leitung der Servicestelle Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz www.skubi.com und somit verantwortlich für die Plattform kubi#digital.

Tufa Ausstellungen

drei Projekte
Steff Becker | Marie Senftleben – Gudrich | Steffen Meister


Ausstellung 1. OG | Veranstalter: TUFA e.V.| Eintritt frei
Ausstellungsdauer: August – September 2021 

Steff Becker – Portraits
Steff Becker ist seit vielen Jahren in Sachen Musik und Kunst im Lande unterwegs. In dieser Ausstellung ist eine Auswahl an Portrait-Arbeiten des Trierers zu sehen.

Marie Senftleben – Gudrich – gebrannte Erde
Die Künstlerin ist faziniert von der Vielseitigkeit keramischer Arbeiten und ist Organisatorin des Keramik Kunstprojektes „again speicher“. 

Steffen Meister – Canvases
Der aus dem Ruhrgebiet stammende Künstler zeigt eine Auswahl  seiner Malereien.

Ausstellung SOWOHL ALS AUCH – Kultur des Missverstands

Ausstellung 2. OG | Veranstalter: TUFA e.V.
Ausstellungszeitraum: verlegt auf 2023

Im Alltag ist das Missverständnis ein ärgerlicher Fauxpas, der rasch korrigiert sein will. In der Rechtsprechung bringt es den „versteckten Einigungsmangel“ von Vertragspartnern zum Vorschein. Fehlinterpretation in der Zellbiologie kann Auslöser von Krankheiten sein. In der Kunst hingegen ist die Mehrdeutigkeit eher ein Qualitätsmerkmal des Werks und wäre besser „Mehr-Verständnis“ zu nennen.

Mittels Kunstausstellung, drei Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion enthüllt die Gruppe „ZWEIFELLOS“ eine faszinierende Welt des Missverstands. Die Ausstellung zeigt Werke aus Literatur und Bildender Kunst, Musik und Performance von mehr als 20 international arbeitenden Künstlern.

Begrüßung und Einführung

  • Martin Eclec: Missinterpretation in der Musik
  • Prof. Dr. Claudia Binder zeigt aus ihrer medizinischen Krebs-Forschung, wie Kommunikation zwischen Aggressorzellen und Abwehrzellen im menschlichen Gewebe schiefgehen kann
  • Dr. Peter Hamacher: „Recht – Kein Feld für Sowohl-als-auch und Missverständnisse“
  • Prof. Dr. Klaus Hansen „Kommunizieren heißt Missverständnisse moderieren“

Es stellen aus:

Stefan Albus (Köln), Claudia Binder (Göttingen), Wim Cox (Köln), Walter Hanel (Bergisch Gladbach), Klaus Hansen (Bergisch Gladbach), Klaus Hansen (Stommeln), Sabine Held (Dortmund), Dieter Höss (Köln), Edda Jende (Bergisch Gladbach), Manuele Klein (Engelskirchen), Dagmar Laustroer (Bergisch Gladbach), Dirk Müller (Rösrath), Fréderic Pinton (Champigny sur Marne, FR), Beatrix Rey (Rösrath), Alo Renard (Köln), Maria Schätzmüller-Lukas (Kürten), Antje Schlenker-Kortum (Rösrath), Lothar Sütterlin (Bergisch Gladbach), Dagmar vom Grafen-Connolly (Aachen), Detlev Weigand (Rösrath), Kay Wiese (Autueil, FR)

Eintritt 2 €

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