KUNSTETAGEN & AUSSTELLUNGEN

UNSERE KUNSTAUSSTELLUNGEN

In unseren Ausstellungsräumen im 1. und 2. OG können Sie regelmäßig wechselnde Ausstellungen verschiedener Aussteller und künstlerischer Genres erleben.

Ob Themenausstellungen, soziokulturelle Ausstellungsprojekte oder Jahresausstellungen unserer Mitgliedsvereine , in unseren Kunstetagen zeigt sich eine große Bandbreite des überwiegend regionalen Kunstschaffens.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

ÖFFNUNGSZEITEN

Di., Mi. und Fr.: 14:00 bis 17:00 Uhr
Do.:
 17:00 bis 20:00 Uhr
Sa., So. und Feiertage: 11:00 bis 17:00 Uhr

Jahresausstellung der EVBK 2022

Ausstellung 2. OG | Eintritt 2 €
Ausstellungsdauer: 06.01. – 29.01.2023
Vernissage 06.01.2023 | 19 Uhr

Die TUFA Trier zeigt vom 06.-29.01.2023 eine Auswahl der Jahresausstellung 2022 der „Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen“ (EVBK).

Etwa 60 Arbeiten sind zu sehen: Malerei, Fotografie, Grafik, Skulpturen und Installationen. Zur Ausstellung in Prüm hatte die international besetzte Jury knapp 100 Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland zugelassen. Die EVBK versteht sich als Forum der Kunstszene in der Großregion Eifel-Ardennen, fördert den grenzüberschreitenden Austausch der Kunstschaffenden und bietet mit der jährlichen Ausstellung Nachwuchs- und etablierten Künstler*innen eine Plattform, und dies zum 64. Mal. Schon im Januar 2022 war die Gastausstellung in der Tuchfabrik Trier geplant gewesen, musste aber im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. So kommt die Werkauswahl der EVBK-Jahresausstellung also erst zu Beginn 2023 nach Trier.

Höhepunkt der Ausstellung in Prüm ist in jedem Jahr die Verleihung des Kunstpreises bei der Eröffnung. Der renommierte Kaiser-Lothar-Preis ging in diesem Jahr erstmals an einen Fotografen, Frank Buchna aus Jülich. Der 65-jährige experimentiert seit vielen Jahren mit Belichtungsverfahren und betritt dabei immer wieder Neuland. So sind seine Photogramme ein Zeichnen mit Licht, ohne einen Fotoapparat zu nutzen.

Die Ausstellung wird am Freitag, 06.01.2023, 19 Uhr Tuchfabrik Trier e. V., Wechselstraße 4, 54290 Trier eröffnet.

Der Katalog zur Ausstellung kostet 12 Euro und ist in der Geschäftsstelle in Prüm sowie in der TUFA Trier erhältlich.

TUFA_Ausstellungen_Jahresausstellung EVBK 2022_Sebastian Wiesen (75)
2023_02_03_1700 Uhr OPEN EXPO 2 Pierre Berthet

OPEN EXPO
STATEMENTS – MOVEMENTS

Ausstellung 03-02. – 05.03.2023 | 2. OG 
Vernissage: 03.02.2023, 17 Uhr

Positionen zur Klangkunst
Pierre Berthet + Günter Graf + Rie Nakajima + Wolfgang Schliemann
Die CHAISES MUSICALES von Pierre Berthet sind eine Sammlung klingender Stühle, auf denen die
Besucher Platz nehmen können.
Die begehbare Bodenskulptur von Günter Graf: WALDWELLE / VARIATIONEN ist eine Komposition,
die auf mathematischen Grundlagen beruht wie auch auf freier Variation ästhetischer Gesichtspunkte.
Rie Nakajima arbeitet stets mit Gegenständen unseres Alltags, die sie in gemeinsamer Anordnung zu
transparenten und feinsinnige Klangereignissen komponiert.
Wolfgang Schliemanns Installation WHITE CUBE – WHITE NOISE ist kaum hörbar, es sei denn man
beschreitet sie zu Fuß, um zur Klangquelle zu gelangen…

Finnissage: 5. März
Performances und Beiträge von
Rie Nakajima und Pierre Berthet, Wolfgang Schliemann, Günter Graf

Foto: Pierre Berthet

Das stille Post Projekt

Ausstellung 2. OG | Eintritt 2 €
Ausstellungsdauer: 11.03. – 02.04.2023
Vernissage 11.03.2023 | 16 Uhr

Das nordrhein-westfälische Projekt ‘chinese whisper’ (Stille Post) kommt in die TUFA
Trier!  Das Konzept des Stille Post Projektes erinnert in seinem Aufbau auf den ersten Blick vielleicht an das bekannte Spiel Stille Post. Im Spiel werden Botschaften von Person zu Person weitergegeben, um am Ende darüber zu staunen, wie sich der initiale Gedanke verändert hat.
Im Stille Post Projekt reagieren Künstlerinnen und Künstler auf das zugesandte Werk eines anderen Kunstschaffenden mit einer eigenen Arbeit, die sie dann an den Nächsten/ die Nächste in der Reihe weiterschicken.

Zum ersten Mal ist die Ausstellung von dann über 110 Werken in Rheinland-Pfalz zu sehen. Hier werden auch Künstler*innen aus der Kunstszene der Stadt Trier (u.a. Laas Koehler, Bodo Korsig, Chikato Kato) mit ihren Arbeiten Teil des Gesamtkunstwerkes und bringen sich in das überregionale Netzwerk ein.

Da sich jedes einzelne Kunstwerk auf das Vorhergehende bezieht und alle folgenden beeinflusst , kann das Projekt nur so wie es ist, nur in seiner Gesamtheit, existieren. Seit über fünf Jahren wachsen Zeichnungen, Fotos, Musik, Videos und Objekte zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk.

Fernab von Konkurrenz und Kunstmarkt entsteht eine Möglichkeit des aufeinander Reagierens und Zusammenspiels, das wir eher aus der Musik kennen. Das Projekt macht eine, oft sonst kaum wahrnehmbare, Ebene kreativer Prozesse, sowie auch die Entstehung soziokultureller, kollektiver Bildmuster sichtbar.

Die Ausstellungseröffnungen werden zu einem lebendigem Fest! Künstler*innen und Besucher*innen tauschen sich intensiv aus, etwas Neues entsteht. Das Konzept ermöglicht einem heterogenen Publikum unbefangen und voller
Neugierde in die Magie der Kunst – einzutauchen. Besucher*innen erkunden die Beziehungen der Arbeiten zueinander und erleben dadurch einen unvoreingenommene Auseinandersetzung mit der Vielfältigkeit und Lebendigkeit des
individuellen künstlerischen Ausdrucks. Sie können spüren und verstehen wie in diesem Prozess etwas entstanden ist, das zusammen „größer ist als die Summe seiner Teile“.

Zur jeweils neuen Eröffnung sind auch Künstler*innen aus den vergangenen Jahren anwesend. So bildet sich ein aktives und wachsendes Netzwerk der Beteiligten.

Gefördert von der Stadt Trier und in Kooperation mit dem Tuchfabrik Trier e.V.
Weitere Infos zum Projekt 

TUFA_Ausstellungen_Stille Post
TUFA_Ausstellungen_Poster_1_Lucca_11.03.2023_8206

Sebastian Schön – Zeichnung und Aquarell

Ausstellung 11.03. – 02.04.2023 | 1. OG 
Vernissage: 11.03.2023, 17 Uhr
Eintritt frei

Sebastian Schön lebt und arbeitet als Architekt in Trier. Geboren im Westbanat, Rumänien in einer Beamtenfamilie. Nach dem deutschen Gymnasialabschluss und dem Studium der Architektur in Temeschburg (rumänisch: Timisoara) und Bukarest werden ab 1982 erste Projekte bei der Comtim Holding in Temeschburg realisiert. Im Herbst 1989 gelingt die Flucht mit Ehefrau Consuela nach Deutschland.

Er nimmt seine Arbeit als Architekt im Architekturbüro Engel auf. Weitere Etappen folgen im Büro Klein und Müller und im Büro Conny Lentz in Luxemburg. Ab 1996 ist Sebastian Schön als Architekt im Hochbauamt
der Stadtverwaltung Trier tätig. Bis 2022 Mitarbeit und Verantwortlichkeit an und für
bedeutende Projekte der Stadt Trier.

Die Liebe zum Zeichnen und Aquarell fand er schon in Kindertagen. Eine weitere Entwicklung in der zeichnerischen Darstellung erfolgte während des Studiums. Ab 2001 begann das intensive Studium des Aquarells mit Guido Bidinger und später mit Slawa Prischedko. Im Jahr 2014 Aufnahme in die Deutsche Aquarellgesellschaft und
Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.

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